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Tool 10000 Days

[ 23. 07. 2007 ]

Ja, ja, ganz aktuell ist das neue Album 10000 Days von Tool nicht mehr, aber trotzdem können wir es uns nicht nehmen lassen, unsere Begeisterung an dieser Stelle einmal zum Ausdruck zu bringen.

Kennt ihr das nicht auch, wenn sich einem die Genialität eines neu erworbenen Albums erst mit der Zeit, nach mehrmaligem Hören erschließt, und die wirklich geilen Passagen mit und mit herausgehört werden.

Die Band ist seit etwa fünfzehn Jahren ein Begriff, und wir müssen zugeben, deren gesamten Werdegang und Entwicklung nicht immer verfolgt zu haben, aber das neue Album ist schlicht und ergreifend der Hammer. Fette Panzergittarensounds mit ergreifenden Gesangsmelodien, Wow!

Im Unterschied zu früheren Alben grooved 10000 Days geradezu und lässt dennoch genug Spielraum für die Melancholiker unter den Fans

Zieht es euch rein und lasst euch, wie gesagt, ein bisschen Zeit beim Angewöhnen.

Viel Spaß mit der Scheibe wünscht das Stoffundschneider Team.

Tourdaten gibts auf der offiziellen Website: www.toolband.com




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The Sopranos Season 6 Part 2

[ 20. 07. 2007 ]

Wir übertreiben aus unserer Sicht wohl nicht, wenn wir behaupten, dass "The Sopranos", neben "Six Feet Under", "Deadwood" und "Rome", die mit Abstand beste und originellste Serie ist, die jemals fürs Fernsehen produziert wurde.

Einerseits schätzen wir uns glücklich, dass sowas wie "The Sopranos" auf DVD zur Verfügung steht, doch macht es uns auch gleichzeitig traurig, weil vor Kurzem in den USA die definitiv letzte Staffel über den TV Screen flimmerte. Wenn wundert es da, dass wir nach fast sechs Jahren wehmütig Abschied nehmen von "Tony" und seinen zwei Familien. Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten und an HBO.

Auch wenn wir ungefähr wissen, wie die Verantwortlichen die Serie zu Ende bringen, freuen wir uns dennoch wahnsinnig auf das Erscheinen des letzten Staffelabschnitts (Season6, Part2) auf DVD.

Noch mehr als bei "Deadwood", gilt hier: Die Serie unbedingt von Season 1 an schauen und natürlich im Original mit deutschem Untertitel.

Weiter Infos zur Serie finden sie hier: www.hbo.com
Zur DVD Box Season 6 Part 1 gehts hier lang: www.amazon.de




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Ein Weltmeister aus Stuttgart in Aachen

[ 20. 07. 2007 ]

Der gebürtige Stuttgarter Thomas Schneider und der gebürtige Aachener Thomas Stoff finden es total super, dass der Stuttgarter Guido Buchwald (Diego-San), Cheftrainer von Alemannia Aachen ist.

Sind wir doch mal ehrlich! Ein echter Weltmeister (von denen es ja im Verhältnis zu allen Fussballprofis dieser Welt nicht sehr viele gibt) in Aachen ist doch eine Sensation!

Es ist kein Geheimnis, dass Mister Buchwald seine Karriere als Trainer ganz bewußt von einer Basis her kommend aufgebaut hat. Uns jedenfalls vermittelt er den Eindruck, dass er ein moderner Trainer, ganz im Stile von Jürgen Klinsmann, Jogi Löw, Dieter Hecking oder Armin Fee, ist! Wer weiss, vielleicht profitiert deswegen die Alemannia von der Stuttgart-Connection.

Wir können von hier aus nur viel, viel Glück wünschen, und hoffen, dass Guido Buchwald, zusammen mit den Betreuern und den Spielern, ein hervorragendes Arbeits und Wirkungsfeld um sich herum aufbauen kann, so dass der Wiederaufstieg in erreichbare Nähe rückt. Wenn es diese Saison nicht klappt, dann nächste. Hauptsache die Alemannia spielt modernen und herzerfrischenden Angriffsfussball, ohne die Pflicht in der Abwehr und dem defensiven Mittelfeld zu vernachlässigen natürlich.

Einen ersten Eindruck vermittelte uns der Insider und absolute Fussballfachmann Günther Dollendorf: "Nach mehreren Trainigsbesuchen und nachdem was ich nach Besuchen anderer hörte muß ich sagen, man ist von Guido - san sowas von überzeugt und das Training hat eine vollkommen andere Qualität im Gegensatz zum vorherigen Trainer:"

Bilder gibts hier:Trainingsbilder

Und natürlich gibts alles über die Alemannia auf der offiziellen Internetseite:www.alemannia-aachen.de




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Kommentar zu C.Eastwoods "Letters from Iwo Jima" und "Flags of our Fahters" (Versuch einer Bewertung)

[ 23. 07. 2007 ]

Es stimmt! Die beiden Filme "Flags of our Fathers" und "Letters from Iwo Jima" erzählen dieselbe Geschichte aus verschiedenen Perspektiven. Aber, und das ist nicht unwichig, die Filme stehen einzeln betrachtet für sich selbst.

Während die japanische Sicht der Dinge die Gegenwart (Vorbereitung auf die Invasion, sowie die Invasion selbst), dann und wann unterbrochen von Flashbacks, zeigt, wird die amerikanische Sicht in drei Zeitebenen erzählt. Neben der Darstellung vor und während der Invoasion, richtet sich das Augenmerk auf das Schicksal dreier Soldaten, die beim zweiten, inszenierten Aufstellen der Flagge dabei waren. Die amerikanische Militärführung zwingt diese zu einer Promotour durch die USA, um die Kriegskassen wieder aufzufüllen. Danach werden die jungen Soldaten fallengelassen und jeder geht seinem eigenen Schicksal entgegegen.

Diese Sequenz aus "Flags of our Fathers", ist somit auch der wesentlich traurigere Teil des Films. Es ist nicht leicht, mit anzusehen, wie die gefallenen Helden sich in der Heimat nicht mehr zurecht finden, ausgenutzt werden und schließlich ihrer Würde beraubt, einem ungewissen Ende entgegen gehen. Eastwood greift mit Bravour das Thema medienwirksame Simulation und Wirklichkeit auf. Ein Thema, welches mit der gegenwärtigen Administration der US Regierung verknüpft ist.

Ich kann nur daran appellieren, sich die beiden Filme hintereinader anzusehen, wobei die Reihenfolge keine Rolle spielt. Hinterher fragt man sich, warum es diese Art des Filmemachens nicht schon früher (zumindest im commerziell ausgerichteten Kino) gegeben hat.

Bis auf die Gefangenname zweier US Soldaten, gibt es keine Berührungspunkte zwischen den sich gegenüberstehenden Einheiten. Aus japanischer Sicht, bleiben die Amerikaner ein Gestalt und formloses Etwas, deren Existenz sich nur im Bombardement ausdrückt und umgekehrt.

Genial sind die kleinen Überschneidungen, z.B. wenn ein Angriff der Amerikaner auf eine Stellung in den Höhlen der Japaner erfolgt, und dieser dann aus Sicht der Höhle gezeigt wird.

Die Scene in der sicht die Ereignisse am offensichlichsten überschneiden, ist wohl zweifelsohne diejenige, in der zwei US Soldaten und ein Sanitäter das Innere einer Höhle betreten, in der zuvor japanische Soldaten mit Handgranaten Selbstmord begagen haben. Wie und warum es zu diesem Selbstmord kam schildert die japanische Fassung eindringlich.

Wem diese Scene zu drastisch ist, oder gar glaubt, Eastwood hätte sie aus dramaturgischen Gründen übertrieben, soll hier eines besseren belehrt werden. Neben der Mentalität der Japaner, muss darauf hingewiesen werden, dass die japanische Kriegs und Hetzpropaganda, nicht nur die Soldaten, sondern auch das Volk vollkommen konditioniert hatte. Mann glaubte dieser Prpaganda, und ein Großteil der Japaner hatte ein Bild des Amerikaners verinnerlicht, welches, bar jeder Vernunft, einfach absurd war. Aus Angst vor den Amerikanern zogen viele Japaner es deshalb vor, lieber Selbstmord zu begehen, als in amerikanische Kriegsgefangenschaft zu geraten. Es gab sogar strikte Anweisungen, in denen festgelegt worden war, welches Familienmitglied, im Falle einer amerikanischen Invasion Japans, die Tötung der anderen Mitglieder zu übernehmen habe. Krieg ist, in welcher Form auch immer, die Geschichte vieler schlimmer Schicksale.

Durch diese Tatsache bekommt die Scene, in der die Japaner den Brief eines toten US Soldaten lesen, der an seine Mutter adressiert war, und verwundert feststellten, dass er sich nicht von den eigenen Briefen unterscheidet, einen emotionalen Höhepunkt. Die eigene Regierung hatte die Soldaten auf Iwo Jima nicht nur belogen, sondern auch ohne Unterstüzung sinnlos geopfert.

Tipp: Schauen Sie sich zumnindest die japanische Fassung "Letters from Iwo Jima", im Original mit deutschem Untertitel an. Denn es geht doch darum, die Sicht von Soldaten eines radikal anderen Kulturkreises einzunehmen, zu der auch eben diese, für unsere Ohren, fremdartige Sprache, mit ihrer ungewohnten Betonung gehört. Nicht umsonst war die Drehbuchautorin. eine japanische Amerikanerin.

Auch wenn man schon fast eine kleine Abhandlung zu den Filmen schreiben könnte, lautet das Fazit: Vielleicht ist "Flags of our Fahters" und "Letters from Iwo Jima", kein bahnbrechender Meilenstein, doch kleine Meisterwerke sind die beiden Filme (nicht nur wegen ihrer Zusammenghörigkeit) doch.

Offizielle Seite von Warnerbros "Letters from Iwo Jima":
www.warnerbros.com Letters from Iwo Jima

Offizielle Seite von Warnerbros "Flags of our Fathers":
www.warnerbros.com Flags of our Fathers

Mehr für Interessierte:
http://de.wikipedia.org/wiki/Flags_of_Our_Fathers

Mehr für Interessierte:
http://de.wikipedia.org/wiki/Letters_from_Iwo_Jima

DVD "Letters from Iwo Jima":
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DVD "Flags of our Fathers":
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